Arbeitsrecht

Informationen rund ums Arbeitsrecht.

 

Ich vertrete ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen im gesamten Arbeitsrecht.

 

Aktuell insbesondere bei coronabedingten Kündigungen.

Schwerpunkte im Arbeitsrecht

Kündigung

l

Abmahnung

Arbeitszeugnis

i

Arbeitsvertrag

Rechnen Sie selbst!

Regelabfindung ausrechnen

Wichtiger Hinweis: Die Abfindung kann durchaus über dem Regelsatz liegen. Schließlich ist sie  Verhandlungssache. Dennoch lässt sich das bestmögliche Ergebnis nur mit kompetenter rechtlicher Beratung erzielen.

 

Zunächst beträgt der Regelsatz bei unrechtmäßiger Kündigung 0,5 brutto Monatgehälter pro Beschäftigungsjahr. Daher erfolgt die Berchnung zum einen nach der Anzahl ihrer Beschäftigungsjahre und zum anderen nach der Höhe ihres Bruttogehaltes.

Die Rechnung ist 0,5 x (Beschäftigungsjahre) x (brutto Monatsgehalt)

 

Beispiel:

Sie wurden unrechtmäßig gekündigt.

Erstens sind Sie fünf Jahre im Betrieb.

Zweitens erhalten Sie ein monatliches Durchschnittsbruttogehalt von 3.000,00 €.

 

Regelabfindung:

7.500,00 €

 

Rechenweg:

0,5 x 5 (Beschäftigungsjahre) x 3.000,00 (brutto Monatsgehalt) = 7.500,00

Urlaubsabgeltung ausrechnen


Berechnet wird auf Grundlage der letzten 13 Wochen. Erstens ist für die Urlaubsabgeltung das Gehalt wichtig. Zweitens sind die wöchentlichen Arbeitstage wichtig.

Die Rechnung ist [(brutto Wochenarbeitslohn) / (Arbeitstage pro Woche)] x  (Resturlaubstage)

 

Beispiel:

Sie wurden unrechtmäßig gekündigt. Allerdings haben Sie noch 10 Resturlaubstage.

Erstens beträgt ihr wöchentliches Durchschnittsbruttogehalt in den letzten 13 Wochen betrug 1.000,00 € brutto.

Zweitens haben Sie durchschnittlich an fünf Tagen in der Woche gearbeitet.

 

Urlaubsabgeltungsanspruch:

2.000,00 €

 

Rechenweg:

[1.000,00 (brutto Wochenarbeitslohn) / 5 (Arbeitstage pro Woche)] x  10 (Resturlaubstage) = 2.000,00

Wissenswertes zum Arbeitsrecht

Was ist Arbeitsrecht?

Zunächst umfasst das Arbeitsrecht zwei große Bereiche. Zum einen das Individualarbeitsrecht. Dieses regelt die Beziehung zwischen ArbeitnehmerIn und ArbeitgeberIn. Zum anderen das Kollektivarbeitsrecht. Dieses regelt die Beziehung zwischen Arbeitgebervereinigungen (z.B. Arbeitgeberverbände) und organisierten ArbeitnehmernInnen (z.B. Betriebsräte und Gewerkschaften).

Beispielsweise zählt zum Arbeitsrecht das Zustandekommen des Arbeitsvertrages und dessen Beendigung. Außerdem werden Probleme im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses geregelt und Beurteilungen von Leistungen.

Im Allgemeinen kennt das deutsche Recht kein einheitliches Arbeitsrecht. Daher finden sich die Vorschriften im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sowie in diversen Spezialgesetzen.

 

Ihre Vorteile kompetenter Rechtsberatung im Arbeitsrecht:

  • Zum einen Vermeidung von Nachteilen (z.B. bei Arbeitsverträgen, Abmahnungen, Überstunden, Kündigungen, Arbeitszeugnissen, usw.)
  • Zum anderen effektive Verteidigung vor Gericht (z.B. Geltendmachung von Abfindungs-, Urlaubs-, Zeugnis- und weiteren Ansprüchen)
Was regelt das Arbeitsrecht für den Arbeitnehmer?

Vor allem die Regelungen beim Zustandekommen von Arbeitsverträgen und der Beendigung von Arbeitsverträgen spielen für Arbeitnehmer eine Rolle. Daneben sind auch die Vorschriften zum Ablauf während eines Arbeitsverhältnisses hervorzuheben. Beispielsweise geht es um Mobbing am Arbeitsplatz, Arbeitsschutz, Urlaubsansprüche, Bonuszahlungen, usw.

Die wichtigsten Fallgruppen für Arbeitnehmer

Am Wichtigsten für Arbeitnehmer sind diese Fälle. Deshalb sollte rechtliche Beratung eingeholt werden:

 

  • Abschluss von Arbeitsverträgen
  • Kündigung
  • Abmahnungen
  • Weisungen des Arbeitgebers
  • Streitigkeiten bei der Erteilung von Arbeitszeugnissen
  • Unklarheit über Regelungen in Tarif- und Betriebsvereinbarungen
  • Spannungen im Arbeitsverhältnis (z.B. Mobbing, unangemessene Überstunden)
  • mangelhafte Arbeitsbedingungen (insb. Arbeitsschutz)
  • Probleme bei Teilzeit- und Befristung
  • endgeltwerte Vorteile (z.B. Firmenwagen)
  • Bonuszahlungen (z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld)
  • Anspruch auf Bildungsurlaub
  • Mutterschutz und Elterngeld
  • usw…
WICHTIG! Fristen im Arbeitsrecht

Soweit Ihnen gekündigt wurde, müssen Sie unbedingt innerhalb von drei Wochen handeln. Dann läuft die Frist für eine Kündigungsschutzklage ab. Folglich kann Ihnen dann sehr viel Geld entgehen, bespielsweise durch eine Abfindung. Zudem können Sie im Allgemeinen nicht mehr gegen die Kündigung vorgehen, um weiter in dem Betrieb zu arbeiten.

Für weiterere Fristen ist insbesondere ihr Arbeitsvertrag zu beachten. Normalerweise enthält dieser Ausschlussfristen für Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis.

Lawlution Rechtsanwaltskanzlei

Rechtsanwalt Christian Wagner

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